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    Das Märchen vom bösen Fett
    und vom guten Getreide.

    Gesunde Fette – schlechte Kohlenhydrate

    Ernährungsmythen

    Ernährungspyramide USA

    Wer sich für die ketogene Ernährung interessiert, muss sich immer wieder zwei hartnäckigen Ernährungsmythen stellen, die seit über 50 Jahren – der Einführung der klassischen Ernährungspyramide durch das US-amerikanische Agrarwirtschaftsministerium – als Fakt angesehen werden. Zum einen, dass nur magere Nahrung gute Nahrung ist. Und zum anderen, dass Getreide elementar für eine gesunde Ernährung ist.

    Was ist dran an diesen Mythen, und wie sind sie entstanden?



    Die klassische Ernährungspyramide.

    Wer empfindet schon etwas Positives bei dem Wort Fett? Aus der Werbung ist bekannt, dass eine gesunde Ernährung fettarm ist. Dass “gute“ pflanzliche Fette, wie z.B. Margarine, vor dem Dickwerden schützen und das Herz-Kreislauf-System schonen. Dass Milch und Milchprodukte mager sein müssen. Und dass mehr als ein Ei pro Tag aufgrund des Cholesteringehalts ungesund ist. Gemäß der klassischen Ernährungspyramide sollen maximal nur 30% der täglichen Energie aus Fett bezogen werden – wohlgemerkt keinesfalls aus “schlechten“ tierischen Fetten, sondern aus den Billigölen der Agrarkonzerne. Der Rest des Energiebedarfs soll heutzutage mit Gemüse gedeckt werden – immerhin – sowie mit jeder Menge süßem Obst und billigen, kohlenhydratreichen Sattmachern: Getreide, Brot, Nudeln, Reis oder Kartoffeln – ernährungsphysiologisch gesehen alles Zucker und Mikronährstoffräuber, vor allem im raffinierten (Weißbrot) oder geschälten (Reis) Zustand.


    Der Blutzuckerspiegel auf Berg- und Talfahrt.

    Das offiziell empfohlene Verhältnis der Nährstoffklassen zueinander hat zur Folge, dass die Bauchspeicheldrüse, die für die Insulinausschüttung und somit für die Senkung des Blutzuckerspiegels zuständig ist überhaupt nicht mehr zur Ruhe kommen kann: Fett ist schließlich mit 9 kcal/g gut doppelt so kalorienreich wie Kohlenhydrate mit 4 kcal/g – und wenn nahezu kein Fett mehr gegessen wird, muss der Kohlenhydratanteil überproportional steigen. Woher kommt diese irrsinnige Ernährungsempfehlung, die uns zu übergewichtigen, stoffwechselkranken und dauernd fressenden Abonnenten der Futtermittel- und danach Pharmakonzerne machen will?


    Empfohlen wird, was die Agrarindustrie hergibt.

    Die Regierungen westlicher Länder empfehlen ohne Zweifel das, was ihre Wirtschaft erzeugt. Rund 65% der landwirtschaftlich nutzbaren Fläche in Deutschland wurde 2015 als Ackerland genutzt, und ein Viertel davon für den Anbau von Weizen! Wenn das Land also Getreide, Mais, Kartoffeln und Äpfel hergibt, dann soll auch das gegessen werden: morgens eine Schüssel Cornflakes, als Snack ein Müsliriegel, abends ein Teller Pasta – und zwischendurch so viel Obst wie Sie wollen. Aufs Vollkornbrot kommt natürlich keine Butter, sondern “gesunde“ Margarine: aus minderwertigem, industriell gehärtetem Sonnenblumen-, Weizenkeim- oder Rapsöl, mit einem extrem hohen Anteil an schädlichen Omega-6-Fettsäuren – von internationalen Lebensmittelkonzernen konzipiert, und mithilfe riesiger Forschungssponsor- und PR-Budgets in den Markt gedrückt.


    Mit ernährungswissenschaftlichen Fakten zur gesunden Ernährung.

    Wie kann man sich dieser Irrführung durch die wirtschaftlichen Interessen von Regierung und Großkonzernen entziehen? Ganz einfach: indem man sich selbständig über ernährungsphysiologische Vorgänge im menschlichen Körper informiert. Und indem man Werbung – aber auch die Empfehlungen renommierter Forschungsinstitute, die ebenso wie selbst renommierte Kliniken (siehe den Fall Charité Berlin und Coca Cola) meist durch die Agrar- und Futtermittelkonzerne finanziert werden – konsequent hinterfragt. Die Gretchenfrage ist dabei immer: "Wem nützt es?" oder "Wer hat die Kampagne finanziell unterstützt?"
    Wer möchte, kann sich auch von einem Therapeuten beraten lassen: Der Ansatz des Stoffwechselprogramms dr.reinwald metabolic regulation® und der darin integrierten ketogenen Ernährung baut gänzlich auf ernährungswissenschaftlich Fakten auf – und unterstützt zugleich mit einem Fokus auf Bio-Erzeugnisse die Nachhaltigkeit in Tierproduktion und Gemüseanbau.



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