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    Zucker macht süchtig.

    Glykämische Last/Index

    Wer kennt es nicht: mittags gibt es einen Teller Pasta, ein belegtes Vollkornbaguette oder eine Reispfanne – und zwei Stunden später ist die Lust auf einen Snack kaum zu ertragen. Warum? Kohlenhydratreiche Nahrung erreicht über den Magen den Dünndarm, wird dort in Zucker aufgespalten und gelangt durch die Darmwand ins Blut: der Blutzuckerspiegel schießt in die Höhe. Die Bauchspeicheldrüse reagiert entsprechend alarmiert mit einer hohen Insulinausschüttung – denn nur mit der Hilfe von Insulin kann Zucker aus dem Blut in die Zellen geschleust werden. Der Blutzuckerspiegel sinkt folglich schnell wieder – und zwar so tief, dass innerhalb kürzester Zeit ein Heißhunger entsteht. Die Konsequenz: eine sich immerzu verstärkende Sucht nach Kohlenhydraten bzw. Zucker. Und: eine Bauchspeicheldrüse, die nie zur Ruhe kommt.

    Aus diesem Grund verfolgt das Stoffwechselprogramm dr.reinwald metabolic regulation® mit einem sehr geringen Verzehr von Kohlenhydraten (Low-Carb) das Ziel, die Blutzuckerantwort und damit die Insulinreaktion möglichst gleichbleibend niedrig zu halten. Welche Lebensmittel aber sind nun besonders geeignet – und welche sollten vermieden werden?



    Eine Frage nicht nur der Quantität – sondern vor allem der Qualität.

    Bei der Beantwortung dieser Frage kann ein Blick auf die glykämische Last (GL) eines Nahrungsmittels Orientierung geben: Mit ihr kann beurteilt werden, wie viele Gramm Kohlenhydrate in 100g eines bestimmten Lebensmittels stecken – und wie stark sich diese spezifischen Kohlenhydrate auf den Blutzuckerspiegel auswirken.



    Glykämischer Index: An der Realität vorbei.

    Das Konzept der GL ist eine Erweiterung der in den 1980er Jahren entwickelten Maßeinheit des glykämischen Index (GI): Ein Nahrungsmittel mit einem GI von 50 führt dem zufolge zu einem nur halb so hohen Anstieg des Blutzuckerspiegels wie die Bezugsgröße Traubenzucker mit einem GI von 100. Dabei gibt es allerdings ein Problem: Der GI beschreibt die Blutzuckerreaktion auf die Zufuhr von 100g Kohlenhydrate aus einem Lebensmittel – und nicht von 100g Lebensmittel. Der Index macht den Vergleich zwischen Nahrungsmitteln also schwierig. Und ist zudem vollkommen realitätsfern.



    Wer isst schon 1kg Karotten auf einmal?

    Nehmen wir beispielsweise Karotten: Diese haben einen relativ hohen GI – werden laut Index also als negativ für eine gewichtsreduzierende Diät oder eine diabetische Stoffwechsellage bewertet. Dabei wird ignoriert, dass Karotten äußerst wenige Kohlenhydrate haben – so wenige, dass man 1kg essen müsste, um etwa den GI von 90g Weißbrot zu erreichen. In der Realität ist es für einen Diabetiker kein Problem, gelegentlich 100g Karotten zu essen – oder auch 9g Weißbrot.





    Glykämische Last: So sind Lebensmittel einfach zu vergleichen.

    Es gibt unterschiedlichste Arten von Kohlenhydraten, wie z.B. Stärke, Fruchtzucker, Traubenzucker, Milchzucker und viele mehr. Diese haben jeweils eine unterschiedliche biologische Verfügbarkeit und Dauer für die Spaltung in Glucose im Darm. Ausgedrückt wird dies mit dem glykämischen Index (GI). Zugleich hat jedes Lebensmittel einen anderen Gehalt an Kohlenhydraten: Ob Kartoffel (15%), Banane (20%) oder Pasta (30%) – es ist leicht nachzuvollziehen, dass der prozentuale Gehalt die absolute Menge an Kohlenhydraten und damit den Blutzuckerspiegel beeinflusst. Werden diese beiden Werte kombiniert, ergibt sich die glykämische Last (GL) eines Lebensmittels: das heißt, sein Effekt auf den Blutzucker. So sind Nahrungsmittel einfach zu vergleichen – und ohne Wenn und Aber zu genießen.

    Auf der Suche Lebensmitteln mit einer geringen GL?
    Unsere Tabellen helfen.



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