Ballaststoffe – warum ist die Zufuhr so wichtig?

Das Ballaststoffe ein wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung darstellen, dürfte mittlerweile jeder wissen. Was Ballaststoffe jedoch genau sind, warum sie für unseren Körper so wichtig sind, wie und wo wir sie finden und vor allem in welcher Menge wir sie konsumieren sollten, ist meistens jedoch nicht bekannt.

Höchste Zeit also, das Thema genauer in die Lupe zu nehmen und diesen Ernährungsklassiker mit frischem Wissen zu untersuchen.

Wichtige Helfer bei einer gesunden Ernährung

Um es vorneweg zu nehmen: Ballaststoffe sind keineswegs ein Ballast, sondern zählen heute anerkanntermaßen zu den „Best Friends“ unseres Darms und unseres Mikrobiom. Eine Tatsache, die unter Ärzten und Ernährungswissenschaftler in dieser Form lange so nicht verbreitet war. Um das zu verstehen, ist es daher auch sehr wichtig zu wissen, was Ballaststoffe eigentlich genau sind.

Was sind Ballaststoffe?

Spricht man von Ballaststoffen so sind generell faser- und quellreiche Inhaltsstoffe in pflanzlichen Lebensmitteln gemeint, die für unseren Körper weitgehend unverdaulich sind. Generell werden diese wiederum in unlösliche und lösliche Ballaststoffe unterschieden, die vor allem eines gemeinsam haben: Die vorkommenden Enzyme sorgen dafür, dass sie unseren Magen-Darm-Trakt nicht bzw. nur unvollständig aufspalten können. Die Folge: Die Faserstoffe werden dort nicht zersetzt und werden unverdaut wieder ausgeschieden.

Warum das gut ist!

Verständlicherweise fragt man sich nun, warum diese unverdaubare Inhaltsstoffe dann überhaupt für den Körper gut sein sollen… Übrigens exakt der Grund, warum Ballaststoffe in Fachkreisen lange als unnütz galten… 🙂 Die Frage lässt sich heute relativ einfach, aber durchaus komplex beantworten. Um es kurz auf den Punkt zu bringen: Ballaststoffe können nicht nur deine Verdauung auf Trab bringen, sondern können einen wichtigen Beitrag bei der Gesundheitsprävention leisten.

Welche Wirkung haben Ballaststoffe?

Wasserunlösliche Ballaststoffe – die aus Randschichten von Getreidekörnern bestehen – können wegen ihrer gröberen Struktur vor allem gut Wasser binden und somit den Darm aufquellen. Die Folge ist, dass das Stuhlvolumen vergrößert wird, der Darminhalt schneller zur Ausscheidung schneller weitertransportiert werden kann und somit eine aktivere Verdauung angeregt werden kann. Lösliche Ballaststoffe wie z.B. in Obst, Gemüse, Nüssen, Beeren oder Kleie vorkommend, ziehen ebenfalls Wasser an. Anders als die unlöslichen Stoffe werden diese im Dickdarm von Bakterien zerlegt und dienen so dem Mikrobiom als wertvolles Futter.

Neben diesen Effekten, haben beide Ballaststoffgruppen aber eines gemeinsam: Sie bewirken, dass der Blutzuckerspiegel nach den Mahlzeiten langsamer ansteigt und so wiederum weniger Insulin freigesetzt wird. Darüber hinaus können die wertvollen Pflanzenfasern aber auch Gallensäuren binden, die im Darm an der Fettverdauung beteiligt sind. Wie effektiv ballaststoffreiche Kost bei der Prävention von Darmkrebs sein kann, zeigte im Übrigen auch eine große Übersichtsstudie der University of Harvard. Dort wurde herausgefunden, dass von über 700.000 Studienteilnehmern umso weniger Menschen starben, je mehr Ballaststoffe diese täglich verspeisten.

Welche Ballaststoffe gibt es?

  • Unlösliche Ballaststoffe (die im Darm aufquellen und dann ausgeschieden werden):
    Zellulose, Hemizellulose, Lignin
  • Lösliche Ballaststoffe (die durch Darmbakterien abgebaut werden)
    Oligofruktose, Inulin, Glucomannan, Beta Glukane, Akazienfaser etc.

 

“Die Basis unseres Seins ist die Ernährung.”

Johann Lafer, österreichischer Sterne- und Fernsehkoch

Schon gewusst…?

Heutzutage nehmen wir gerade noch durchschnittlich 15 Gramm an Ballaststoffen über unsere tägliche Ernährung zu uns.
Ein mehr als alarmierender Wert! Sollten es doch mind. 30 Gramm und bei Menschen in bestimmten Lebenssituation wie z.B. Diabetiker sogar mind. 50 Gramm sein!

Ballaststoffreiches Leben

Die Argumente für ein ballaststoffreiches Leben sind nicht nur vielfältig, sondern schlüssig. Vor allem, wenn man bedenkt, dass ca. 80 % unserer Immunabwehr von einer intakten und gut funktionierenden Darmflora bzw. deren Mikroorganismen abhängen… und diese wiederum mit wertvollen und für leckeren präbiotischen Ballaststoffen gefüttert werden wollen. Du kannst dein Immunsystem und deine Abwehrkräften mit hochwertigen Ballaststoffen also tatkräftig unterstützen.

Die Frage, die sich dann allerdings automatisch stellt ist, wie stellt man das genau an, dass eine Unterversorgung erst gar nicht entsteht und man gezielt und planvoll vorgeht? Leider haben wir an dieser Stelle eine gute und eine nicht ganz so tolle Nachricht. Die Gute: Grundsätzlich ist ein ballaststoffreiches ausgewogenes Leben nicht schwer und wir haben eine einfache Lösung für dich. Die schlechte Nachricht: Leider funktioniert das Ganze nicht, mit Junk-Food, Fertiggerichten und „leeren“ Nahrungsmitteln. Sehr bedauerlich, aber leider auch mittlerweile traurige Realität: Viele „gesunde“ Ernährungsmittel wie Obst oder Gemüse enthalten immer weniger Nähr- und somit Ballaststoffe aufgrund der modernen Agrar- und Lebensmittelwirtschaft. Wichtige Faser-, Quell- und Schleimstoffe fehlen hierbei immer mehr. Aus diesem Grund ist eine 100%-ige Ballaststoffdeckung über die tägliche Ernährung extrem herausfordernd und sehr schwierig geworden.

Was tun? Unser Tipp!

Grundsätzlich raten wir Dir natürlich zu einer ausgewogenen und ballaststoffreichen Ernährung mit mindestens 30 g Ballaststoffen täglich. Viel frisches Bio-Gemüse, Bio-Obst und gereinigtes und hochwertiges Wasser sind dabei die Eckpfeiler. Da das für die meisten von uns nicht schaffbar ist – gerade in Anbetracht der Lebensmittelqualitäten – kannst du deine Ballaststoffversorgung auch mit unserer hochwertigen Kräuter- und Samenmischung ColoSTABIL® aufwerten. Täglich ein gehäufter Esslöffeln untergerührt in Wasser, Saft oder in Milch, Joghurt und Müsli gegeben, bist du nicht nur gut gesättigt, sondern hast eine wertvolle Ballaststoffquelle.

 

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