Spitzensport im Spannungsfeld unserer Leistungsgesellschaft

Was Sie erwartet:

  • Eine schonungslose Bestandsaufnahme
  • Sporternährung als eigenständige Wissenschaftsdisziplin
  • Ziele einer leistungsorientierten Sporternährung
  • Basisernährung und Ansätze einer sinnvollen Sporternährung

Eine schonungslose Bestandsaufnahme

Die Sporternährung ist, wie immer wieder Berichte um die Zunahme der Dopingskandale zum „Spitzensport“ zeigen, im Spannungsfeld zwischen einer entgrenzten, von schnellem Geld verführten Leistungsgesellschaft und einer idealisierenden Sportethik gefangen.

Im Mittelpunkt des medialen Spektakels stehen fast nur noch gesundheitsgefährdende Extremleistungen, die auf Dauer zu einer massiven Schädigung der Athleten führen.

Die mangelnden Kenntnisse vieler Beteiligter darüber, wie die Leistungsgrenzen mit einer optimalen Sporternährung erhöht werden können, ohne die Gesundheit der Sportler zu schädigen, läßt viele zu der vermeintlich einfacheren Droge greifen. Natürlich auch, „weil es ja fast alle“ machen, so der einhellige Tenor.

Daraus entsteht in mehrfacher Hinsicht eine Gefahr für die Gesundheit der Athleten:

  • Krankheitsbilder und Frühindikatoren außerhalb des „Weltbildes“ der Schulmedizin werden überhaupt nicht erkannt oder negiert, so daß schleichende Prozesse mittel- und langfristig zu unumkehrbaren Strukturschäden führen.
  • Themen wie latente Übersäuerung werden in der „Fachwelt“ belächelt oder als „halbseidenes“ Wissen abgetan, weshalb auch die daraus resultierenden Beschwerdebilder und Probleme nicht erkannt werden können.
  • Der gesundheitsschädliche Cocktail aus Leistungsdruck und pharmakologisch induzierter Gefährdung durch schamloses Doping – unterstützt durch skrupellose Mediziner und Funktionäre – verstärkt die langfristig irreversiblen gesundheitlichen Schäden.

Sehen wir uns die Ergebnisse, wie sie aus täglichen Medienberichten entnommen oder gesehen werden können, näher an:

  • sichtbare Ausscheidungsreaktionen (Akne)
  • häufig frühe Glatzenbildung bei Männern, auch kreisrunder Haarausfall
  • Leistungsabfall / zu lange Regenerationsphase
  • hohe Verletzungsanfälligkeit, häufige Bagatellerkrankungen (Erkältungen)
  • Auszehrung oder Wasting (Abbau magerer Körperzellmasse)
  • suboptimales Muskelwachstum
  • schlechte Wund- und Knochenheilung nach Verletzungen
  • viele Langzeitverletzte


Der Ausweg aus diesen Dilemmata ist nur möglich, wenn alle Beteiligten ihren Teil dazu beitragen, das gewünschte Ideal auch mit der erforderlichen und angemessenen Ethik zu erreichen. Das gilt aber nicht nur für die Athleten, sondern liegt vor allem in der Verantwortung der Ärzte und Verbände, die hier allzu oft eine scheinheilige Rolle spielen.

Sporternährung als eigenständige Wissenschaftsdisziplin

Als eigenständiger Zweig der Wissenschaft ist die Sporternährung erst jung. Sie ist in den sechziger und siebziger Jahren aus den Bereichen Physiologie und Arbeitsmedizin hervorgegangen.

Streng dem Denkmodell „Maschine-Mensch“ aus dem 19. Jhdt. verhaftet, hat sich die Sportwissenschaft zunächst auf die Energiegewinnung aus Kohlenhydraten gestürzt.

Die Nachwirkungen dieser einseitigen Sicht sind heute noch allerorts in den weltweiten Diätprogrammen zu spüren, die alleine in der zu hohen Aufnahme von Kalorien / Energie respektive der zu geringen Bewegung das Problem Übergewicht oder Leistungssteigerung festmachen ist (siehe Diätirrtümer).

Noch heute werden in vielen Sportzentren und von vielen Trainern die Empfehlungen ausgegeben, nach denen die Prozentanteile der Hauptnährstoffe (Protein, Kohlenhydrate, Fette) am Energieumsatz festzumachen sind.
So nehmen Ausdauersportler einen hohen Anteil an Kohlenhydraten zu sich, um hohe Glykogenreserven zu sichern.
Kraftsportler nehmen für den erforderlichen Muskelaufbau und die Kraftentwicklung einen entsprechend hohen Eiweißanteil zu sich.

Daß ein Ausdauersportler, der idealerweise schnell in den Fettstoffwechsle kommen muß, von einer stark kohlenhydratreichen Ernährung profitiert, ist wissenschaftlich nicht haltbar. Ebenso wenig ist haltbar, daß Kraftsportler wesentlich mehr Eiweiß benötigen als Ausdauersportler. So verbraucht allein ein Marathonläufer ca. 40g als körpereigenens Eiweiß aufgebaute Aminosäuren (das entspricht einer optimalen Verstoffwechselung von ca. 350g Geflügel oder Fisch) während eines Wettkampfs, was zu einer schnellen Zerlegung körpereigeiner Enyzme und damit zur Auszehrung führt und so auch die Regeneration problematisiert, wenn keine angemessene Versorgung mit Aminosäuren gewährleistet ist (siehe hierzu auch MAP ®).

Bei diesen Überlegungen wurde weder der primär von Vitalstoffen und Proteinen bestimmte Adenosintriphosphat-Stoffwechsel noch der für Ausdauersport sehr bedeutende Fettstoffwechsel in Betracht gezogen.

Allmählich wurden gezielt andere leistungsbegrenzende Nährstoffe in die Sporternährung einbezogen. Aber auch hier waren es anfänglich nur die durch die Wellness-Bewegung und das Network Marketing aus den USA in Mode gekommenen Vitalstoffe wie Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Die Bedeutung sekundärer Pflanzenstoffe, den sog. Polyphenolen, ist sogar erst in jüngster Zeit „entdeckt“ worden.

Es sollte uns zu denken geben: Die leistungssteigernde Erkenntnis von Mikronährstoffen kommt nicht aus dem Spitzensport oder der Medizin, sondern aus den Ergebnissen der Tierzucht. Nachdem Schweine in Mastbetrieben einer kostenminimierenden Massentierhaltung beim Kopulieren zusammengebrochen waren, hat man die Bedeutung der Mineralstoffe für eine gesunde Knochenernährung erkannt und entsprechend dem Futtermittel zugesetzt. Die Sterblichkeit bei Ferkeln in den USA ist inzwischen geringer als die bei menschlichen Säuglingen.

Die Bedeutung der Makronährstoffe Fette oder gar die von Proteinen, dem wichtigsten Baustoff des menschlichen Organismus, wurde nach wie vor lange Zeit nicht erkannt.

Bei den „bösen“ Fetten war es das Ideal des Schlankseins, das den differenzierenden Zugang zu den essentiellen Fetten ebenso wie zu ihrer Rolle als wichtigen Energielieferanten des menschlichen Organismus zunächst verhinderte. Hinzu kam der Glaube, daß eine Kohlenhydratverbrennung weniger Energieaufwand benötigen würde und daher vorteilhafter wäre.

Bei den Proteinen war es die durchaus berechtigte Gefahr einer Überlastung der entgiftenden Organe durch den Anstieg harnpflichtiger Substanzen (Stickstoffabfall wie Harnstoff, Harnsäure). Auf sie wird in besonderer Weise noch einzugehen sein, da die Proteinaufnahme heute nach wie vor ein stark leistungslimitierender Faktor in der Sporternährung ist.

Erst die neueren Forschungen aus der Steinzeit-Ernährung – und nicht zuletzt Feldforschungen bei noch steinzeitlich lebenden Jägern im Amazonas und in Afrika – haben Aufschluß darüber gegeben, daß auch bei Ausdauerleistung die verkannten Proteine und Fette die entscheidende Rolle spielen.

Daß diese durch Mikronährstoffe leistungsabhängig unterstützt werden müssen, versteht sich von selbst.

Es ist für den deutschen Spitzensport bezeichnend, daß eines der wichtigsten Bücher aus der Sporternährung in den USA – The Paleo Diet for Athelets – bis heute noch nicht in die deutsche Sprache übersetzt wurde.

Ungeachtet der inzwischen ebenfalls zur Mode gewordenen Supplementierung von diversen Aminosäuren – den Bausteinen der Proteine – bestehen hier die meisten Wissensdefizite, das gilt auch für die Autoren des o.g., ansonsten hervorragenden Buches.

In Sachen Aminosäure-Bedarfsforschung scheint das Wissen in Deutschland und zum Teil auch bei US-Autoren - mit der rühmlichen Ausnahme von Prof. Vernon Young - überwiegend beim Sachstand von 1969 eingefroren zu sein. Neuere Erkenntnisse wie die von Prof. Luca-Moretti von INRC (International Nutritional Research Center) bringen uns hier entscheidend weiter. (Siehe Basiswissen Proteine sowie MAP ®)

Ziele einer leistungsorientierten Sporternährung

Die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung  (DGE) vorgegebene Empfehlung, nach der der Bedarf von Nährstoffmengen am Ziel der Gesunderhaltung eines Menschen, d.h. zur Vermeidung von Krankheitssymptomen, ausgerichtet ist, ist nach Reuss/Wodick (Pharmazeutische Zeitung Prisma 1995, 2) für den Sport, insbesondere aber für den Leistungssport, völlig ungeeignet.

Die Ziele für eine sinnvolle Sporternährung sind den Autoren zufolge u.a.:

  • Leben mit voller geistiger und körperlicher Leistungsfähigkeit
  • Leben mit der Fähigkeit zu maximaler körperlicher Leistung bei ausreichender mentaler Leistung
  • Leben mit maximaler Leistungsfähigkeit, optimalem Zellschutz und bestmöglicher Fähigkeit zur Regeneration und dem Erhalt des Immunstatus

Besonders die letzten beiden Aspekte stehen nach Ansicht der Autoren im Leistungssport im Vordergrund: „Der Nährstoffbedarf ist beim Sportler die Nährstoffmenge, die bei bestmöglichem Schutz des Körpers vor Überlastung das Erreichen des jeweiligen sportlichen Zieles fördert und eine angemessene Regeneration sicherstellt.“ (Reuss/Wodick, 1995:113)

Basisernährung und Ansätze einer sinnvollen Sporternährung

Bei den meisten Spitzensportlern scheitert eine im oben genannten Sinne definierte und leistungsbetonte Sporternährung bereits beim Blick in den Kochtopf. Oder sollte man besser sagen: in die Plastikterrine: Softdrinks, Pommes, Fast-Food, Auszugsmehlprodukte und andere nutzlose oder gar schädliche Füllstoffe sind an der Tagesordnung.

Dabei ist ein Zusammenhang zwischen Leistung, Leistungsmöglichkeit und guter Ernährung doch nicht abwegig. Ein 7er BMW fährt doch auch nicht nur mit Wasser von München nach Hamburg. Voraussetzung ist eine der jeweiligen Sportart entsprechend spezialisierte Diät und deren konsequente Umsetzung. Das Funktionieren solcher Diäten beweist am ehesten die am meisten Diät-fixierte Sportart: Bodybuilding. Auch wenn dort mit Dopingmitteln nicht gerade gegeizt wird.

Das Fundament einer sinnvollen Sporternährung ist zunächst die Klärung einer bewußten Basisernährung. Sie kann wie folgt umrissen werden:

  • Verzicht auf schädliche oder nutzlose Nahrungs- und Genußmittel: einfache Zucker, Stärke, Weißmehlprodukte, Softdrinks, zu viel und zu starke Alkoholika, gesättigte und gehärtete Fette.
  • Erhöhung des Anteils an energiereichem, frischem Wasser (ein häufig unterschätzter Aspekt – die Wasserqualität)
  • Erhöhung des Anteils von frischem Obst, frischem Gemüse, frischen Kräutern und hochwertigen kaltgepreßten pflanzlichen Ölen
  • Erhöhung des Anteils an Vollwertnahrung: natursauer vergorenes Brot, Vollkornbrot sowie vorzugsweise Dinkel, Gerste, Hafer und andere ballaststoffreiche Lebensmittel als Lieferanten „langsamer“ Zucker, die eine geringe Insulinreaktion zur Folge haben.
  • weniger Verzehr von gekochter Nahrung, stattdessen mehr Rohkost
  • Nahrungsergänzung  oder entlastende Maßnahmen unterschiedlichster Art.

Darauf aufbauend kann eine Sporternährung um folgende Aspekte, abhängig von Trainings- oder Wettkampfphase, systematisch erweitert werden:

  • Verbesserung der Qualität des Wassser mit CrystalElements ® zur Zellversorgung, Zellspülung und Hydrierung durch energiereiches Wasser mit geringer Oberflächenspannung
  • Erhöhung des Anteils an Nährstoffen
    New-H ® für ATP-Bildung und Regeneration
    VitalBase ® für basische Elektrolyte und Pufferung
  • Erhöhung des Anteils an Proteinzufuhr über hochwertiges, mageres, vorwiegend tierisches Nahrungsprotein
  • Ergänzung der Proteinzufuhr mit "Super-Food": die revolutionäre Aminosäurekombination MAP ®.
  • Entsäuerung und Regeneration durch VitalWave ® Mikro-Energie (MET) Basenwickel und VitalBase ® Basenbad

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>> weiter zum Leistungsfaktor Protein

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