"... no sports" antwortete Winston Churchill …
... als man ihn fragte, wie er es bewerkstelligt hätte, bis ins hohe Alter und trotz starker Fettleibigkeit sowie starkem Alkohol- und Zigarrenkonsum gesund zu bleiben – Churchill wurde 91 Jahre alt.
Die Worte Churchills markieren die eine Seite des Extrems einer genußsüchtigen Konsumgesellschaft: Bewegungsmangel – verkündet von einem Mann, dessen Gene ihm ganz offensichtlich dabei halfen, seinen ungesunden Lebensstil zu kompensieren.
Die andere Seite des Extrems ist der von Dopingskandalen geprägte extreme Leistungssport mit seinem ausufernden Siegeswillen, der auch vor der Schädigung der eigenen Gesundheit keinen Halt macht und dessen Auswirkung und "Vorbildfunktion" bis in den Amateurbereich reichen.
In beiden Fällen bleibt anzumerken, daß es sich nicht nur um Extreme handelt, sondern daß – unabhängig vom vielfachen Medikamentenmißbrauch auf beiden Seiten – Bewegungsmangel und Leistungssport gleichermaßen extreme Streßauslöser und vielfach unterschätzte Säurebildner sind. Es wundert nicht, wenn Radprofis am Ende ihrer strapaziösen Höllentouren stocksteif vor Übersäuerung vom Rad fallen und ins Lager getragen werden müssen oder sich im Profi-Fußball eine Verletzung an die andere reiht. Die gewichtigen Begleiterscheinungen diese einseiten Körperausbeutung werden oft nicht beachtet und Folgeerscheinungen manifestieren sich oft erst später.
Die unzureichende Kenntnis in Ernährungsfragen, selbst im Spitzensport – insbesondere zum Thema Säure-Basen-Gleichgewicht und Säure-Basen-Haushalt, aber auch zu Themen wie dem Proteinstoffwechsel – führt zu skurrilen Folgeerscheinungen. So rief die Bundesliga im August 2007 gar den „Notstand“ aus, weil unzählige verletzte Leistungsträger schon vor Saisonbeginn darniederlagen.
Doch welche Bedeutung hat Sport oder vielmehr artgerechte Bewegung für die menschliche Gesundheit im Spannungsfeld dieser Extreme?
Mens sana in corpore sano
"Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper." Wer kennt nicht diese alte römische Weisheit? Doch sie mußte erst wissenschaftlich bewiesen werden, damit unsere Gesellschaft Konsequenzen daraus zieht. Der notorische Ausfall unzähliger Sportstunden, ja sogar die Forderungen von Ministerpräsidenten, Sport und Musik zu reduzieren und durch naturwissenschaftliche Fächer zu ersetzen, ist eine Versündigung an der Gesundheit unserer Kinder.
Hirnforscher und Sportwissenschaftler an der berühmten Harvard Medical School haben jüngst herausgefunden, daß Bewegung auch die Gehirnleistung verbessert, und zwar in einem bisher nicht gekannten Ausmaß. Regelmäßiger Sport fördert die Durchblutung, den Sauerstoff- und Nährstofftransport insgesamt, führt aber zugleich zu einer regelrechten "Düngung" des Gehirns und läßt sogar neue Nervenzellen wachsen. Das, was unsere Altvorderen seit Jahrtausenden wissen, wird jetzt neu entdeckt. Bewegung unterstützt also die Lernvorgänge unserer Kinder durch bessere Durchblutung und Nährstoffversorgung des Gehirn. Und dort liegen ja wohl auch jene Bereiche, die für das naturwissenschaftliche Denken zuständig sind - oder?
Aber nicht nur Kinder profitieren davon. Immer mehr wird deutlich, daß Bewegung auch älteren Menschen bislang ungeahnte Möglichkeiten für ihre Gesundheit eröffnet. Regelmäßige moderate Bewegung kann dazu beitragen, unzähligen Krankheiten vorzubeugen. Vom Streßabbau durch Bewegung bei Managern einmal abgesehen.
All das wirft jedoch Fragen auf, die eine moderne Ernährungslehre stellen muß: Wie sieht eine sinnvolle Sporternährung und Sporternährungsberatung aus?
Welcher Nährstoffbedarf ergibt sich konkret aus den höheren Leistungsanforderungen - angefangen vom gesundheitsorientierten Ausdauer- und Kraftsport bis hin zur physiotherapeutischen Begleitung oder im Leistungssport?
Welches sind die Nährstoffprofile, die sich aus den jeweiligen Anforderungsprofilen ergeben? Und wie wird das Verhältnis der großen Nährstoffgruppen (Eiweiß, Kohlenhydrate, Fette) zueinander auf der einen sowie der Mikronährstoffe auf der anderen Seite heute gesehen?
Unser Fragen gilt aber auch einem sauberen, dopingfreien Sport . Und in unserer Antwort wollen wir auch über die Möglichkeiten von "Super-Food" aufzuklären. Wir wollen ernährungswissenschaftliche Errungenschaften aufzeigen, die die Leistung sichtbar und meßbar verbessern können, und damit ein gesundes Gegengewicht zu Doping anbieten.
Sie haben Fragen? Nehmen Sie Kontakt zu uns auf! Wir beraten Sie gerne.
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