Schwangerschaft und Stillzeit

Nahrung und Umwelt: Basis einer gesunden Veranlagung

Was Sie erwartet:

  • Gesunde Ernährung ist basenüberschüssig
  • Schwangerschaft erfordert Wasser und mehr Nährstoffe
  • Muttermilch - der natürliche "Zaubertrank"
  • Proteine: die wichtigste Bausubstanz des menschlichen Organismus

Das werdende Leben reagiert in den ersten Schwangerschaftswochen besonders empfindlich auf Mangelernährung, Rauchen, Alkohol, Umwelteinflüsse sowie andere schädliche Einwirkungen. Neuere Forschungen an der Berliner Charité haben sogar gezeigt, daß die Einwirkung ungünstiger Faktoren – zu denen vor allem auch mangelhafte Nährstoffversorgung und Streß gehören – in bestimmten Schwangerschaftsphasen zu dauerhaft gestörten Abläufen einzelner Körperfunktionen beim Fötus führt. Dieser Prozeß der „fötalen Programmierung“ entscheidet, so die Forschungsergebnisse – unabhängig von der genetischen Veranlagung – bereits hier wesentlich über Gesundheit und Krankheit des werdenden Lebens.

Weltweit ist eine drastische Zunahme von Schwangerschaftsdiabetes (acht bis zehn Prozent aller werdenden Mütter sind betroffen, die Dunkelziffer derer, bei denen diese Erkrankung nicht erkannt wird, nicht eingerechnet) zu verzeichnen sowie die weitaus gefährlichere Gestose, die bei etwa fünf bis acht Prozent aller Schwangeren auftritt. Die Gestose wurde früher auch als „Schwangerschaftsvergiftung“ bezeichnet. 

Beide Erkrankungen der Mutter haben Studien zufolge nachhaltig prägenden Einfluß auf die Entwicklung von Krankheiten der Kinder. Kinder, deren Mütter Schwangerschaftsdiabetes hatten, leiden öfter an Übergewicht, Stoffwechselstörungen, Diabetes, ja sogar an Herz- und Kreislauferkrankungen sowie Störungen der Gehirnfunktion oder des Immunsystems.

Dennoch ist es elementar, dem erhöhten Nährstoffbedarf, insbesondere dem Proteinbedarf der Mutter Rechnung zu tragen. Falls, wie bei Schwangerschaftsdiabetes oder gar Gestose, das Verstoffwechseln von natürlichem Nahrungseiweis zu Abbau- und Ausscheidungsproblemen führt, kann durch die Substitution mit MAP ® eine hochwertige und gleichzeitig unbelastende Proteinversorgung gewährleistet werden.

Gesunde Ernährung ist basenüberschüssig

Auf Nährstoffmangel zurückzuführende Erkrankungen, schleichende Übersäuerung sowie die mögliche Vergiftung des Organismus mit Homotoxinen wurden und werden durch selbstauferlegte Zensur in der Schulmedizin – etwa die Ansichten der naturheilkundlichen Säftelehre – bisher sträflich vernachlässigt. Zu Lasten der Mütter und zu Lasten des werdenden Lebens.

Die Rolle der Übersäuerung und die mangelnde Nährstoffversorgung von Schwangeren muß viel mehr Beachtung finden. Empfehlungen wie „Schwangerschaft bedeutet nicht, für zwei zu essen!“, müssen endlich der Vergangenheit angehören. Der Irrtum, Kalorien mit Nährstoffdichte zu verwechseln, ist offensichtlich schwer auszumerzen (siehe hierzu auch Diätirrtümer). Der Konsum von Auszugsmehlen, raffinierten Zuckern, poliertem Reis und ähnlichen industriellen Futtermitteln ist in jedem Fall zu reduzieren oder ganz zu vermeiden. Vitalstoffreiche, basenüberschüssige Nahrung wie Vollkornprodukte, Obst und Gemüse, aber auch ausreichend tierische Proteine und vor allem ein gesundes Maß an regelmäßiger Bewegung sind ideale Begleiter während der Schwangerschaft.

Doch es sind nicht alleine die Nährstoffsituation und die ausreichend artgerechte Bewegung der Mutter während der Schwangerschaft selbst, die eine wichtige Rolle spielen. Eine gesunde, hochwertige Ernährung und eine konsequente innere Reinigung durch basische Körperpflege (zu der wir auch die Bewegung zählen) beginnen bereits lange vor der Schwangerschaft.

Während der Schwangerschaft sind drei Aspekte besonders zu beachten:

  • eine erhöhte, vitalstoffreiche Nährstoffversorgung bei einem nur geringfügigen Mehr an Kalorien (plus ca. 300 kcal tägl.). Entscheidend ist die Nährstoffdichte, nicht die Nahrungsmenge, was auch der Erhaltung der Figur zugute kommt.
  • eine basenreiche Kost (Obst, Gemüse, Nahrungsergänzung) zur Erlangung einer alkalischen Bilanz (Basenüberschuß) bzw. zur Vermeidung eines ungünstigen Säure-Basen-Milieus.
  • eine verstärkte Unterstützung der Ausscheidung von Homotoxinen aufgrund des Wegfalls der monatlichen Regelblutung während der Schwangerschaft.

Ist die werdende Mutter in der Zeit der Schwangerschaft mit Nährstoffen unterversorgt, bezieht das Kind seinen Mineralstoffbedarf aus den Depots der Mutter in den Zähnen, Knochen und im Haarwurzelboden. Der erhöhte Nährstoffbedarf macht sich durch stoffliche Verluste (Anämien, Diabetes) oder gar Strukturverluste bemerkbar (Krampfadern, Schwangerschaftsstreifen, Haar- und Zahnverlust, verringerte Knochenfestigkeit). Schon der Volksmund sagt uns: „Ein Kind - ein Zahn!“ Zur Vorsorge ist der Verzehr von Basenmineralien, wie in VitalBase ® mit Apfelpektin in jedem Fall anzuraten.

Ähnliches gilt für die Ausscheidung von stoffwechselbedingten Abbauprodukten. Infolge der fehlenden Menses werden die entgiftenden Organe (Leber, Nieren, Darm, Lunge, Haut) stärker belastet. Die vermehrten Ausscheidungsbemühungen des Organismus zeigen sich in Form von Pickeln, Hämorrhoiden, Schwangerschaftsstreifen und Cellulite. In schwereren Fällen kann es zu den bereits oben erwähnten Krankheitsbildern Schwangerschaftsdiabetes, in besonders schweren Fällen sogar zur „EHP-Gestose“ kommen.

Schwangerschaft erfordert gutes Wasser und mehr Nährstoffe

Eine gesunde Ernährung ist reich an basischen oder basenbildenden, ballaststoffreichen und antioxidativen Nährstoffen. Und sie beinhaltet grundsätzlich eine ausreichende Versorgung mit energiereichem Wasser. Zum Ausbau des Blutvolumens und zur Erhaltung des Fruchtwassers ebenso wie zur Ernährung des Fötus steigt der Wasserbedarf der werdenden Mutter rasant an. Etwa zwei Drittel der Gewichtszunahme während einer Schwangerschaft besteht aus Wassereinlagerungen (siehe auch CrystalElements ®).

Ähnliches ist bei den Vitaminen und Mineralstoffen zu verzeichnen: der tägliche Bedarf allein an Vitamin D steigt während der Schwangerschaft auf mehr als das Doppelte und der an B-Vitaminen um 50%. Der Fötus „laugt“ die Mineralstoffreserven und Vitaminvorräte der Mutter regelrecht aus, was bei vielen Frauen zu einem Absinken des Eisen- und Folsäurespiegels in den letzten Schwangerschafts­monaten um etwa ein Drittel führt. Zwar schöpft der Organismus der Schwangeren durch die Verlangsamung der Darmtätigkeit eine größere Nahrungsausbeute, doch zeigen schon allein die „Schwangerschaftsgelüste“, wie sich der erhöhte Nährstoffbedarf aus den wachsenden Anforderungen des Fötus bemerkbar macht.

Doch nicht nur der Bedarf an Vitalstoffen erhöht sich, auch der Proteinbedarf verdoppelt sich während der Schwangerschaft. Liegt der Erhaltungsbedarf für Protein bei Westeuropäerinnen zwischen 50 und 80g täglich, so steigt er in der zweiten Schwangerschafts­hälfte auf 80 bis 150g täglich an. Dies führt aufgrund der Besonderheiten des Proteinstoffwechsels – insbesondere durch das Anfallen von Stickstoffabbauprodukten wie Ammoniak, Harnstoff und Harnsäure – zwangsläufig zu einer ernährungsbedingt höheren Belastung der entgiftenden Organe. Ein Umstand, der angesichts der Selbstverständlichkeit der „mechanisch“ verstandenen Leistung unseres Organismus kaum Beachtung findet. Vor dem Hintergrund der latenten Mangelversorgung eines Großteils der Bevölkerung in unserer kalorisch überfütterten Gesellschaft kann dies jedoch durchaus dramatische Formen annehmen, wie die Zunahme von Erkrankungen während der Schwangerschaft zeigt, ohne die nicht erkannten Dunkelziffern einzubeziehen.

Mehr als in jeder anderen Phase des Lebens ist während der Schwangerschaft darauf zu achten, daß eine ausreichende, an Vitalstoffen und Proteinen reiche Ernährung gewährleistet und für intensive basische Körperpflege zur Unterstützung der Ausscheidung gesorgt ist.

Muttermilch - der natürliche "Zaubertrank"

Ist bereits während der Schwangerschaft der Nährstoffbedarf erhöht, so ist er in der Stillzeit höher als in jedem anderen Lebensabschnitt einer Frau – Hochleistungswettbewerbe wie Ironwoman oder Ultra-Marathon einmal ausgenommen.

In den ersten vier bis sechs Monaten nach der Geburt verdoppelt sich das Gewicht eines gesunden Säuglings. Die Natur hat es vorgesehen, Säuglinge in aller Regel ausschließlich mit der Muttermilch zu ernähren, schon allein, um die Last an Stoffwechselabbauprodukten zu verringern – insbesondere an Stickstoffabfall (Ammoniak, Harnstoff, Harnsäure), den der Säugling in dieser Wachstumsphase noch nicht in den durch Flaschennahrung gelieferten Mengen ausscheiden kann. Andererseits kommen hier auch Belastungen der Muttermilch – etwa mit Schwermetallen (siehe hierzu auch PektiClean ®) – verstärkt zum Tragen.

Unsere Konsumgesellschaft hat den Säugling zum Baby gemacht, indem sie die Mütter mit großem Marketingaufwand verführt hat, auf Flaschennahrung umzustellen. Die kommerzielle Babynahrung dient als Statussymbol ebenso wie dem vermeintlichen Erhalt einer straffen Brust, nicht aber der optimalen Gesundheit des Kindes. Der immense körperliche und geistige Schaden, den diese Umstellung durch den Ersatz der Muttermilch hervorruft, kann nicht oft genug angeprangert werden und ist lange bekannt (Illich: 1977-1995). Nicht nur die Störungen in der Entwicklung des Immunsystems, sondern auch der psychische und emotionale Streß, den die Flaschenfütterung erzeugt, haben nachhaltig negative Auswirkungen auf die Entwicklung unserer Kinder.

Im Gegensatz zur käuflichen Babynahrung und zur Ernährung des Erwachsenen in Industriegesellschaften, die in aller Regel wenig auf eine knochengesunde Nährstoffversorgung ausgerichtet ist, hat die Natur die Muttermilch sowohl im Hinblick auf die Entwicklung des Immunsystems als auch auf die Knochenernährung des Kindes optimiert. Deshalb muß die Muttermilch alle Makronährstoffe (Proteine, Fette, Kohlenhydrate) und Mikronährstoffe (Vitamine, Mineralien und Spurenelemente) liefern, die ein artgerechtes und gesundes Wachstum erfordert.

Um dies zu gewährleisten, versorgt sich die Mutter, wie schon in der Schwangerschaft, für zwei. Einmal um stoffliche Verluste zu vermeiden und zum anderen um dafür Sorge zu tragen, daß der Säugling ausreichend gesunde Nahrung über die Muttermilch erhält. Und wie schon in der Schwangerschaft gilt auch hier: es soll ein nährstoffreiche, basische und zugleich relativ kalorienarme Nahrung sein, mit dem Ziel, das während der Schwangerschaft möglicherweise erhöhte Gewicht abzubauen bzw. um nicht an Gewicht zuzunehmen. Die stillende Mutter benötigt täglich etwa 750 kcal. zur Versorgung des Säuglings. Nimmt sie in dieser Zeit weniger kalorisch reiche, dafür aber vermehrt nährstoffdichte Nahrung zu sich, schlägt sie sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe:

  • Sie erreicht auf diese Weise eine optimale Nährstoffversorgung über die Muttermilch.
  • Sie kann durch die geringere Kalorienzufuhr aufgebaute Fettpolster wegschmelzen, ohne die Nährstoffversorgung ihres Nachwuchses zu gefährden.

 

Proteine: die wichtigste Bausubstanz des menschlichen Organismus

Entgegen landläufiger Meinungen, ist Proteinmangel auch in Industriegesellschaften ein durchaus ernst zu nehmender Faktor. Die mangelnde Qualität der Proteine, vor allem der kalorisch überreiche Rückgriff auf minderwertigere pflanzliche Proteine (vgl. hierzu Graphik) ist hier zu nennen. Aber auch eine mangelnde Proteinaufnahme infolge von Übersäuerung und der damit verbundenen unzureichenden Aufspaltung zu „blutfähigen“ Aminosäuren werden häufig unterschätzt (siehe hierzu Basiswissen Proteine).

Ist der Säugling nach dem Stillen unzureichend satt, was sich etwa in einem deutlichen Schreien in kurzen Zeitabständen (20-30 Minuten) bemerkbar machen kann, so ist dies häufig auf Nährstoffmangel in der Muttermilch zurückzuführen – in aller Regel auf Proteinmangel.

Besonders häufig ist Proteinmangel bei Frauen in Westeuropa und den USA zu verzeichnen, die sich vegetarisch oder vegan ernähren. Auch auf eine ausreichende Versorgung mit Vitamin B12 muß hier geachtet werden. Der Proteinbedarf einer Stillenden liegt zwischen 25 und 50g zusätzlich am Tag. Der Bedarf an Mikronährstoffen liegt um 50 bis 100% höher als vor der Schwangerschaft. Viele, auch offizielle Meinungen setzen den Bedarf bei weitem zu niedrig an. Hier muß eher den Erfahrungen im Leistungssport gefolgt werden, wenngleich diese Gruppen, zusammen mit unverantwortlichen Medizinern, die Belastungen mit Stickstoffabbauprodukten aus der Proteinernährung schönreden.

Wie schon während der Schwangerschaft besteht auch in der Stillzeit die Gefahr von stofflichen Verlusten aus den Geweben, insbesondere an Kalzium aus der Knochensubstanz der Mutter. Er kann innerhalb von sechs Monaten bis zu fünf Prozent der Reserven ihrer Knochen betragen.

Um Vitamin-D-Mangelerkrankungen während dieser Zeit vorzubeugen, ist auf ausreichend Aufenthalt im Freien zu achten, da Vitamin D mithilfe von Sonnenlicht über unsere Haut aus Cholesterin synthetisiert wird.

Die Heilkraft der Bewegung

Ähnliches wie für die Nährstoffversorgung gilt für eine ausreichende, artgerechte Bewegung. Bewegung ist zum einen für die Optimierung des Stoffwechsels und den Abbau von Stoffwechselendprodukten (freie Radikale, flüchtige Säuren durch Abatmung, Schweiß, usw.) von Bedeutung. Zum anderen aber besonders für eine gesunde Knochenernährung.

Die Ernährung der Gelenke erfolgt nicht über die Blutgefäße, sondern mittels einer über Bewegung und Entlastung erzeugten Diffusion von der Gelenksperipherie in das Innere der Gelenke. Schwangere und stillende Mütter sollten jedoch eine zu intensive sportliche Betätigung vermeiden, um einer zu starken Säurelast durch Lactatbildung respektive einer Übersäuerung der Muttermilch vorzubeugen. Artgerechte Bewegung heißt nicht wildes Dauerjogging oder Marathon, sondern das Finden seiner Mitte in einer ausgleichenden körperlichen Betätigung. (siehe hierzu auch Sport und Freizeitsport)

Unsere Empfehlung

Sowohl für die basische Körperpflege als auch die Ernährung der werdenden oder stillenden Mutter bieten wir ausgezeichnete, nährstoffreiche und zugleich kalorienarme Lösungen an. Neben der wichtigen äußerlichen, basischen Körperpflege (VitalBase ® Basenbad) kann eine sinnvolle Nahrungsergänzung, die reich an lebensnotwendigen Nährstoffen ist, eine gute Versorgung der Schwangeren und damit des werdenden Lebens ebenso wie der stillenden Mutter günstig beeinflussen:

  • MAP ® – für eine Versorgung mit acht essentiellen Aminosäuren, nahezu ohne Stickstoffabfall
  • New-H ® – das außergewönliche Antioxidans
  • CrystalElements ® zur Zellversorgung, -Spülung und Hydrierung
  • VitalBase ® mit Apfelpektin – optimierte Basen-Trink-/Speisemischung mit Ballaststoffen zur Regulierung des Säure-Basen-Milieus
  • VitalBase ® Basenbad zur äußerlichen basischen Körperpflege.
  • PektiClean ® mit einer besonderen Bindungsfähigkeit für unerwünschte Stoffe

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